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An der Trockenmühle
Ein einfacher Dreiherrenstein steht im Bereich der ehemaligen Trockenmühle, wo einst die Grenzen des Gebietes der Schlitzer Grafen, das der Riedesel zu Eisenbach mit dem von Hessen Darmstadt zusammenliefen. Heute sind es die Gemarkungsgrenzen der Großgemeinden Schlitz (Willofs), Grebenau (Udenhausen) und Lauterbach (Wernges).

Bild: Dreiherrenstein an der Trockenmühle
Der Stein hat die für Dreiherrensteine typische Dreiecksform. Oben am Stein ist die Nummer 37 zu erkennen. Sie gehört zu einer Reihe von Steinen, die an der Süd-Grenze der Gemarkung Udenhausen entlang steht; Nr. 37 (Dreieckstein) bis Nr. 48 (Grenzstein in der Nähe der Straße Wernges - Udenhausen).

Bild: Dreiherrenstein Trockenmühle - die Schlitzer Seite
Die Schlitzer Seite zeigt den Buchstaben S (=Schlitz) und mit der Zahl 1775 das Jahr der Aufstellung des Steins.

Bild: Dreiherrenstein Trockenmühler - die Lauterbacher Seite
Auf der Lauterbacher Seite sind die Buchstaben F R (= Freiherren Riedesel) zu erkennen.

Bild: Dreiherrenstein Trockenmühle - die Grebenauer Seite
Die Grebenauer Seite zeigt mit den Buchstaben H D (= Hessen Darmstadt) die ehemaligen Zugehörigkeit des Gebietes an. Oberhalb dieser Buchstaben ist außerdem N 1 eingemeißelt: Der Beginn einer Nummerierung, welche sich an den in nördlicher Richtung stehenden Steinen (Schlitzerland) fortsetzt.
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