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Historische Grenzsteine im Gründchen Grenze Udenhausen / Wernges
An der Straße Wernges - Udenhausen in Höhe des Eschelbachs kreuzt eine Grenzlinie mit alten Grenzsteinen, die sich auf der einen Seite bis zum Dreiherrenstein an der Trockenmühle fortsetzt, auf der anderen bis zum alten Steinbruch am Klemcheskopf. Die Steine zeigen die Grenzlinie zwischen dem ehemaligen Amt Grebenau (heute Stadt Grebenau, Stadtteil Udenhausen) und dem Junkerland der Riedesel (heute Stadt Lauterbach, Stadtteil Wernges) an.

Übersicht Udenhausen - Wernges
Die Steine sind alt. Darauf deuten ihre Spitzgiebel hin. Alle sind aus Sandstein gefertigt. An der Seite zur Trockenmühle eine fortlaufende Nummerierung zu erkennen, an der Seite zum Steinbruch fehlt diese. Die Anzahl der Steine ist nicht mehr vollständig.

Bild: Spitzgiebel

Bild: Hessenlöwe und Eselskopf
Auf der Udenhäuser Seite ist im Wappenschild der "Hessenlöwe" zu sehen, auf der Werngeser Seite der "Eselskopf" für das Riedesel- land. Meist sind beide allerdings stark verwittert.

Bild: Am Grenzweg
Einheimische und Gäste, die unserer Spurensuche folgen, bitten wir darauf zu achten, dass diese Kulturdenkmale nicht beschädigt werden und vor allem, dass sie erhalten bleiben. Denn: Auch unsere Kinder sollen am Beispiel dieser "konkreten" Kleindenkmale unsere Geschichte, die Entwicklung unserer Region, nachvollziehen können.
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