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Historische Grenzsteine im Oberwald Vom Ulrichsteiner Kreuz zum Geiselstein
Die heute noch stehenden alten Steine sind Wappensteine, d. h. auf der Südseite befindet sich der Hessenlöwe, auf der Nordseite der Eselskopf für die Riedesel. Einige Wappen sind stark verwittert, aber dennoch zu erahnen bzw. zu erkennen. Die Steine besitzen keine fortlaufende Nummerierung; wir beginnen deshalb an der Landesstraße bei Ulrichstein mit Stein Nr. 1.

Historischer Grenzstein: Hessenlöwe
Die Grenzsteine wurden nicht zur gleichen Zeit gesetzt, sondern immer wieder nach "Bedarf" ergänzt. An der Form ihres Giebels ist das am leichtesten zu erkennen - Spitzgiebel, Rundgiebel - aber auch an der Wappendarstellung, sind diese doch an den jüngeren Steinen viel feiner ausgearbeitet.

Historischer Grenzstein: Eselskopf auf der Riedeselseite
Obwohl das Alter der Steine schwer einzuschätzen ist, dürften die ältesten in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts gesetzt worden sein, die jüngsten aber erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts.

Tiefe Spuren im unterern Teil des Grenzwegs.
Der untere Teil des Grenzwegs ist durch das Befahren mit schweren Holzerntemaschinen "regelrecht versaut", so weit sogar, dass Quellbäche durch diese Spuren umgeleitet werden. Erst im oberen Teil des Weges kann man ihn als normalen Waldweg bezeichnen, wenn auch noch einige wenige Bäume quer liegen.

Grenzweg - oberer Teil.
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